| Ausflugsziel und Traditionsgaststätte "Adelsbergturm" |
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Der Adelsbergturm gehört zwar nicht zu Adelsberg sondern zu Kleinolbersdorf, doch soll wegen seiner unmittelbaren Nähe zur Adelsberger Flur sowie seiner Beliebtheit und Historie auch auf www.adelsberg.de von ihm berichtet und gezeigt werden.
Der Adelsbergturm mit Bismarckdenkmal um 1903 Um 1892, so kann man einer alten Postkarte entnehmen, wurden auch "Milchkuren" praktiziert und die Gaststätte als "Restaurant und Concert-Park mitten im Hochwald" genutzt. Erwogen wurde sogar einmal der Bau eines Kurhauses, jedoch nicht ausgeführt. Ab 1904 versammelten sich hier alljährlich zur Sonnwend- Bergfeier die Turner der Umgebung und hielten Wettkämpfe ab. 1916 betrug der Eintritt zum Turm 10 Pfennige. Erst 1925 wurde das elektrische Licht herauf gelegt. Sogar die Chemnitzer Krankenkasse schickte Erholungsbedürftige zum Adelsbergturm. 1968 wurde der Turm (von dem man einen weiten Blick bis zur Kammregion des Erzgebirges, große Teile des Erzgebirgsbeckens mit dem Beutenberg, dem Häusermeer von Chemnitz und Rabensteiner Höhenzug genießen konnte) geschlossen. Der Grund zur Schließung des Aussichtsturmes war hauptsächlich der Bau von Abschussrampen für Mittelstreckenraketen auf dem benachbarten Waldgelände, verbunden mit dem verbotenen Einblick dahin. Glücklicherweise kam das Vorhaben nicht zur Vollendung. Einen Panorama-Rundblick vor dem heutigen Adelsbergturm sehen Sie hier! Am 19. September 2004 konnte die Gaststätte "Adelsbergturm" nach umfangreichen Restaurierungsmaßnahmen Wiedereröffnung feiern. 250 Biergarten-Plätze laden außerdem zum Verweilen ein, im neuen Saal darf das Tanzbein geschwungen werden und an kalten Wintertagen wird es für den Wanderer und Skibegeisterten vor dem Turm zusätzich einen Ausschank von Grog geben. |


